Die Elefantin Sheila
Die Geschichte von 2001 bis 2003
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Eigentlich sollte der folgende Text unter der Rubrik Erfolge stehen.
Dank der dilettantischen Arbeitsweise der Behörden steht diese Geschichte
nun in der Rubrik Schweinereien. Aber lesen Sie erstmal die anfängliche
Erfolgsmeldung.
Sheilas Reise in ein schöneres Leben!
Grandioser Tierschützererfolg!!!!
6jährige Elefantendame von deutschen Behörden beschlagnahmt
Trotz Aufstand
Polizeieinsatz und Drohungen seitens der Zirkusleute kommt
Sheila nach Gänserndorf in Österreich
Graz
Rudolstadt (20.06.2003):
Es war ein langer Kampf um die indische Elefantenkuh Sheila
die seit Januar
2001 ohne Artenschutzpapiere beim deutschen Zirkus Renz-Berlin untergebracht
war. Das Tier wurde bereits 2001 in Österreich nach Hinweisen aus
Tierschützerkreisen
die von den ungültigen Cites-Papieren erfuhren
von der österreichischen Zollfahndung beschlagnahmt.
Circa eine Stunde nach der Amtshandlung flüchtete damals der damalige
Elefantenhalter Roman Zinnecker vom Zirkus Belly-Wien mit dem Tier.
ECOTERRA Intl. und FOR ANIMALS starteten damals eine europaweite Fahndung
in die auch Interpol eingeschaltet war. Sheila wurde schließlich in Berlin
von Tierschützern gefunden
doch die Behörden wurden nicht aktiv.
Seit dem Auffinden der Elefantin kämpfte FOR ANIMALS um die erneute
Beschlag-nahme und Überstellung des Tieres nach Gänserndorf. Es war ein
vergebener Kampf. Warum die Umweltbehörde Brandenburg
die mit dem Fall
befasst war
die Beschlagnahme immer wieder verzögerte
ist derzeit noch
unklar
aber wir werden dieses "Geheimnis" sicher lüften.
Am Freitag der vergangenen Woche konnte FOR ANIMALS- Geschäftsführerin
Elisabeth Dravecz nun den Aufenthalt der Elefantenkuh erneut ermitteln
und verständigte umgehend die Polizeibehörden in Saalfeld / Thüringen.
Von diesem Augenblick an ging es weiter von Behörde zu Behörde
- ein für
uns Österreicher sehr langer Weg. Wird in Österreich ein artengeschütztes
Tier ohne gültige Papiere aufgegriffen
wird es umgehend von der
Zollfahndung mit einem Verfügungsverbot belegt. Nach vielen
oft bangen
Stunden
war es heute nachmittag so weit: Sheila wurde behördlich
beschlagnahmt.
Sie wartet
von der örtlichen Polizei bewacht
auf ihren Abtransport in die Wildtierauf-fangstation Gänserndorf /
Niederösterreich.
Wir danken den Behörden aus Thüringen: Der
Polizeiinspektion Saalfeld
der Oberen Naturschutzbehörde Gera und
der Oberen Naturschutzbehörde Weimar für ihre Hilfe an Sheila. Sie
haben gemeinsam das vollbracht
was einige andere Behörden
die
Sheila schon längst zu einem besseren Leben verhelfen hätten können
immer wieder unerklärlicherweise vor sich hergeschoben haben.
Die Tierrechtsorganisation FOR ANIMALS
die unter kräftiger Mithilfe des
ITB Wien
die Beschlagnahme des Tieres erreichen konnte
fragt sich zu
Recht
warum sich keine der deutschen Organisationen so vehement
für das Tier eingesetzt haben. Warum mussten Österreichs Tierrechtler
eingreifen?
Deutschland
wo sind Deine Tierschützer?
Dies fragten wir uns bereits beim völlig sinnlosen Tod der Elefantin Rani
am 13.Jänner 2003. Sheila wird in Gänserndorf nach einer Woche in Quarantäne
- die sie ohne Fußketten verbringen wird - langsam in die dort bestehende
Elefantenherde integriert. Die Leitung der Wildtierauffangstation
die
unter anderem auch ca.40 Schimpansen
die ehemals zu Versuchszwecken
missbraucht wurden
aufgenommen hat
sieht bei der Integration unserer
Elefantendame keine Schwierigkeiten
da Sheila als äußerst gutmütiges
Tier bekannt ist.
Gutmütig? Oder vom Willen der Zirkusleute
zerbrochen? Sie wird in Österreich liebevolle Betreuung und Zuwendung
bis an ihr natürliches Lebensende erfahren.
Für alle näheren Infos bin ich unter
0043 664 566 7661 erreichbar.
Und jetzt kommt die Schweinerei. Lesen Sie hier meinen Brief an den
Präsidenten des Landesverwaltungsamtes
das für die Durchführung zuständig
ist. Gleiches Schreiben ging auch an den Innenminister des Landes
Thüringen.
Persönlich
Herrn
Peter Stephan
Landesverwaltungsamt
Thüringen
Postfach 2249
99403 Weimar
Durchführung der Beschlagnahmung der Elefantin Sheila aus dem Zirkus Renz
in 07407 Rudolsstadt
Sehr geehrter Herr Stephan
ich gehöre einer Gruppe von Tierschützern an
die Frau Elisabeth Dravecz
und Herrn Laszlo Török darin unterstützen
dass die Elefantin Sheila
beschlagnahmt und in den Safaripark Gänserndorf in Österreich verbracht
wird.
Ich wende mich direkt an Sie in Ihrer Eigenschaft als
Präsident des Landesverwaltungsamtes Thüringen
da die Erfahrung gezeigt
hat
dass es keinen Sinn macht
sich mit Ihren Mitarbeitern
auseinanderzusetzen.
Die Beschlagnahmung wurde von Ihrer Mitarbeiterin – Frau Kühn – zwar
angeordnet, doch ist diese offensichtlich nicht in der Lage, die Beschlagnahmung auch tatsächlich durchführen zu lassen. Anstatt nach der Beschlagnahmung dafür zu sorgen, dass keiner der Zirkusleute an Sheila mehr heran kommt,
hat sie es einfach dabei bewenden lassen, den Elefanten ohne entsprechende Sicherheitsmaßnahmen im Zirkus zu belassen. Die Folge war, dass die Zirkusleute als es zur Unterbringung von Sheila im Elefantentransporter kommen sollte,
erbitterten Widerstand geleistet haben und – so wie es heißt- sich mit Ketten an den Elefanten gebunden und ihre
Kinder auf den Elefanten gesetzt haben. Wenn sich übrigens Frau Kühn an die Absprache mit Frau Dravecz was die zeitliche Abfolge des Verfahrens angeht gehalten hätte, dann hätten die Zirkusleute überhaupt keine
Gelegenheit gehabt, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Mit Frau Kühn war vereinbart worden
dass die Beschlagnahmung erst erfolgen soll, nachdem Herr Laszlo Török mit seinem Elefantentransporter eingetroffen war. Statt dessen ist Frau Kühn schon vorher beim Zirkus aufgetaucht und hat dann
einfach Sheila dort belassen. Zeit genug also für die Zirkusleute.
Dass der Zirkus die Beschlagnahmung nicht einfach tatenlos geschehen lässt, hätte man sich an den fünf Fingern abzählen können. Es ist mir auch unbegreiflich, wie ein Polizeiaufgebot von ungefähr 40 Polizisten es nicht
geschafft hat, diese Zirkusleute zur Räson zu bringen. Es gibt schließlich Bolzenschneider. Und da Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet wurde, wäre es auch wohl im Bereich des möglichen gewesen, entsprechende Festnahmen
vorzunehmen. Statt dessen ist die Polizei unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Seit wann sind wir eine Bananenrepublik, wo einzelne entgegen behördlichen Anordnungen tun und lassen können was sie wollen und der
Staat tatenlos zusieht?
Ich habe gestern noch mit der übergeordneten Polizeidienststelle (23.30 Uhr) und dort mit einem Herrn Stauche
gesprochen, der mit versichert hat, dass er wenigsten verhindern wird, dass der Zirkus zusammen mit Sheila verschwindet. Mehr wird von Seiten der Polizei aber auch nicht passieren, auch keine Festnahme der Zirkusleute
solange von Ihrer Behörde keine entsprechenden Anweisungen erfolgen. Auch dies hat Herr Stauche gesagt.
Durch das dilettantische und höchst unprofessionelle Vorgehen Ihrer Mitarbeiter ist es erst zu dieser Situation
gekommen. Ich möchte Sie deshalb bitten, Ihren Mitarbeitern entsprechende Anweisungen zu geben, damit es nicht wieder zu so einem Fiasko kommt und Sheila endlich nach Gänserndorf gebracht werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Kremer
Chronologie der Ereignisse um Sheila
01/2001
Beschlagnahmung wegen fehlender bzw. ungültiger Papiere
Der Zoll in Österreich war echt auf Draht – bis zur Flucht des
Zirkus
01/2001
Entzug der Durchführung der Beschlagnahmung durch Flucht
zum Zirkus Renz-Berlin durch Roman Zinnecker
damaliger Besitzer von
Sheila
Flucht erfolgte zwei Stunden nach Bekanntgabe der
Beschlagnahmung.
01/-12/2002
“Bearbeitung” des Falles durch das Umweltamt Brandenburg;
Sachbearbeiter Herr Lippert; Auftrittsverbot für Sheila
Herr Lippert
sah sich zwei Jahre lang wegen der “Kompliziertheit” des Falles nicht in
der Lage
Sheila zu beschlagnahmen; er hat es aber zumindest bis zu einem
Auftrittsverbot gebracht. Starke Leistung für zwei Jahre “Arbeit”.
Ab 2003
Prüfung des Falles durch die juristische Abteilung des
Umweltamtes Brandenburg; zuständiger Sachbearbeiter :Dr. Plücken.
Feststellung
dass keine gültigen Cites-Papiere existieren.
Dass keine gültigen Papiere vorliegen, ist eine “echte Überraschung”.
Für diese Feststellung hat das Umweltamt Brandenburg einen Sachbearbeiter
und die juristische Abteilung bemüht und ist zu dieser Erkenntnis in der
sensationell kurzen Zeit von nicht mal 3 Jahren gekommen.
2003
Zirkus Renz- Zirkusdirektor ist Bernhard Renz - ist mit Sheila
auf und davon und blieb zunächst unauffindbar.
Da ist den
Brandenburger doch glücklicherweise der Zirkus davon gelaufen
und schon
waren sie nicht mehr zuständig und die ganze leidige Angelegenheit
los.
13.06.2003 nach 18.00 Uhr
For Animals – genau genommen Frau
Elisabeth Dravecz - stöbert den Zirkus Renz Berlin in Saalfeld auf.
Wohlgemerkt: Nicht die deutschen Behörden haben ihn gefunden – das hätte
ja auch nur wieder Arbeit gemacht – sondern eine österreichische
Tierschutzorganisation. Es ist schon unglaublich, dass das Umweltamt
in Brandenburg nicht dafür gesorgt hat, dass der Zirkus Renz-Berlin nicht
ungehindert weiterziehen konnte.
13.06.2003
Anzeige von For Animals bei der Polizei in Saalfeld
bei Polizeiinspektor René Hudzicki und Hauptkommisar Dahl; Kontrolle der
Papiere durch die Polizei und Feststellung, dass für Sheila keine
Citespapiere vorlagen
Dass zunächst die Polizei und nicht das
Landesverwaltungsamt von For Animals informiert wurde, lag zum einen daran
dass For Animals die Zuständigkeiten nicht bekannt waren und zum anderen
daran, dass beim Landesverwaltungsamt niemand mehr (nach 18.00 Uhr ) zu
erreichen war. Ein Notdienst ist dort nämlich nicht eingerichtet. Warum
auch, dann müsste man ja evtl. direkt und sofort tätig werden.
Die Angaben von For Animals wurden von der Polizei als zutreffend befunden.
Danach hat die Polizei in Saalfeld dann aber auch nur die Untere
Naturschutzbehörde (Herrn Roick) informiert und sonst nichts weiter
unternommen
denn ...
20.06.2003
Zirkus Renz-Berlin zieht
ungehindert von Saalfeld nach Rudolstadt
Dass der Zirkus wieder
ungehindert weiterziehen konnte, ist symptomatisch für das Phlegma der
Behörden; bei dieser Dynamik ist jede Schnecke schneller.
20.06.2003
Abgabe der Akte durch Herrn Roick an das
Landesverwaltungsamt an die dort zuständige Sachbearbeiterin Frau
Kühn.
Frau Dravecz von For Animals hält intensiven Kontakt mit
Frau Kühn und kann sie endlich, endlich dazu bewegen, Sheila zu
beschlagnahmen.
20.06.2003 (nachmittags)
Beschlagnahmung von Sheila
Es kann als sicher angesehen werden,
dass diese Beschlagnahmung nicht erfolgt wäre, wenn sich Frau Dravecz nicht
intensivst dafür eingesetzt hätte.
21.06.2003
Sheila verbleibt auch nach der Beschlagnahmung im Zirkus
Renz-Berlin und zwar ohne begleitende Maßnahmen
Anhand der
Vorgeschichte und der eindringlichen Darstellung von Frau Dravecz hätte
es Frau Kühn klar sein müssen, dass man Sheila bis zum Abtransport nicht
einfach so beim Zirkus Renz-Berlin hätte bleiben lassen können ohne dafür
zu sorgen, dass keiner der Zirkusleute an das Tier mehr herankommt. Im
Alltag nennt man so etwas Vor- und Weitsicht oder auch schlicht gesunden
Menschenverstand. Von all dem scheint Frau Kühn aber nichts zu
besitzen.
21.06.2003
Auftrag vo Frau Kühn an Herrn Laszlo Török
Leiter des
Safariparks Gänserndorf in Österreich zur Abholung von Sheila
Obwohl Frau Dravecz sowohl Frau Kühn als auch dem Pressesprecher des
Landesverwaltungsamtes eindringlich dargelegt hat, dass der Auftrag zur
Abholung vor der Beschlagnahmung erfolgen und der
Elefantentransporter schon bereit stehen muss, hat Frau Kühn trotzdem
erst die Beschlagnahmung angeordnet bevor sie Herrn Török den Auftrag
zur Abholung erteilt hat. Und damit hat sie wissentlich und billigend
in Kauf genommen, dass die Zirkusleute nun genug Zeit hatten,
Gegenmaßnahmen gegen die Durchführung der Beschlagnahmung zu treffen.
Was sie dann auch sofort und reichlich getan haben.
Es ist
erschreckend, mit welch grenzenloser Dummheit und Ignoranz gepaart mit
absoluter Unfähigkeit Behörden solche Aktionen durchführen.
23.06.2003
Polizei ist nicht in der Lage, die Beschlagnahmung
durchzusetzen; Herr Török wird aufgefordert, seinen Elefantentransporter
zu entfernen
Es ist schon erstaunlich: Bei jeder stinknormalen
Demonstration mit Hunderten von Demonstranten greift die Polizei
hemmungslos durch und hat in der Regel keine Probleme, “Recht und Ordnung”
wieder herzustellen; aber vor ein paar Zirkusleuten, die sich an ihre
Elefanten ketten und mit dem Zuzug weiterer Zirkusse drohen, da kapituliert
sie. Wozu gibt es Bolzenschneider und Wasserwerfer? Und sonst ist die
Polizei doch auch nicht so zimperlich. Statt dessen...
24.06.2003
Zirkus Berlin-Renz erhält von Herrn Dr. Götz Krapf
Referatsleiter und Vorgesetzter von Frau Kühn beim Landesverwaltungsamt
Thüringen die Erlaubnis zur Weiterreise; Sheila soll aber von zwei
Polizisten “bewacht” werden, damit ein neuer Versuch am neuen Standort
unternommen werden kann.
Jetzt ist Frau Kühn fein raus und die
Verantwortung los. Und Herr Dr. Krapf scheint sich die Maxime seines
Namensvetters Götz von Berlichingen zu eigen gemacht haben: “Leck mich
im A..”. Denn wie anders wäre es zu erklären, dass man einen Zirkus mit
einem Elefanten ziehen lässt, der offiziell beschlagnahmt wurde und wo
die Zirkusleute - allen voran Bernhard Renz – massiven Widerstand gegen
die Staatsgewalt geleistet haben? Herr Dr. Krapf hat sich damit nicht
nur der Lächerlichkeit preisgegeben, sondern riskiert auch eine Strafanzeige
wegen Strafvereitelung im Amt. Und diese Strafanzeige wird gestellt werden.
Da kann er sicher sein. Genauso wie alle anderen Beteiligten auch, die durch
Unfähigkeit und Ignoranz geglänzt haben.
Es ist nicht klar wie die
beiden Polizisten Sheila “bewachen” sollen. Weil auch niemand Auskunft
gegeben hat, ob die beiden Polizisten jetzt mit dem Zirkus durch die Lande
ziehen. Vielleicht hegt Herr Dr. Krapf ja die Hoffnung, dass der Zirkus in
einen anderen Zuständigkeitsbereich zieht. Dann wäre man das Problem los
und könnte seine Unfähigkeit wieder an anderen Stellen demonstrieren.
In welcher Bananenrepublik leben wir eigentlich, dass sich Behörden
derartige haarsträubende Verletzungen des Rechts erlauben können?
25.06.2003
Die Beschlagnahmung wird vom Landesverwaltungsamt Thüringen
aufgehoben, weil die Durchsetzung “zu schwierig” ist.
Wo gibt es
denn so etwas, dass Staatsdiener ihre Arbeit niederlegen, weil sie “zu
schwierig” ist? Kann es wirklich sein, dass die Behörde vor ein paar
Zirkusleuten den “Schwanz” einzieht – außer Frau Kühn natürlich,
die hat keinen – und den Verstoß gegen das Artenschutzgesetz auch noch unterstützt?.
Dies ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Bürgers, der sich bisher an
Recht und Gesetz gehalten hat. Damit wird der Anarchie Tür und Tor geöffnet
und die Signalwirkung auf alle Zirkusleute dürfte verheerende Auswirkungen
haben.
25.06.2003
Tierschützer nehmen diese Ereignisse nicht
tatenlos hin. Strafanzeigen sind in Vorbereitung
Dass wir
Tierschützer nicht aufgeben, versteht sich wohl von selbst.
26.06.2003
Gegen den Zirkusdirektor Renz, Frau Kühn, Herrn Stephan,
Herrn Krapf und Herrn Innenminister Trautvetter wird von mir Strafanzeige
gestellt.
27.06.2003
Der Bundesverband der Tierversuchsgegner
stellt ebenfalls gegen den Zirkusdirektor Renz und seinen Sohn Strafanzeige.
28.06.2003
Zirkus Renz-Berlin ist mit Sheila auf und davon und z.Z.
nicht auffindbar.
Was für eine Überrraschung. Da haben die
Behörden doch allen Ernstes geglaubt, dass Renz brav Bescheid sagt, wo
er denn hin ist. Aber jetzt sind sie den Fall ja glücklicherweise los.
Bis zum nächsten Auftauchen von Sheila. Dann geht die ganze Geschichte
wieder von vorne los und hätte doch eigentlich längst zum Abschluß
gebracht werden können.