Für die SPD in Bayern sind die Käfighühner zweitrangig
Mit einem Auf- und Hilferuf fing alles an
Zurück
Übersicht
Weiter
Vorbemerkung:
Der nun folgende Text ist mir von einer engagierten Politikerin der Grünen zugegangen. Ihren Namen werde ich aus verschiedenen Gründen hier nicht publizieren
doch versichere ich
dass diese Politikerin mein vollstes Vertrauen hat und absolut integer ist. Wer mich oder meine Homepage kennt
weiß
dass ich im allgemeinen kein gutes Haar an den Politikern lasse. Die von mir zitierte Dame ist eine rühmliche Ausnahme. Aber nun zur Sache.
“Liebe Tierschützerinnen und Tierschützer
wie Ihr wisst
bin ich hauptsächlich in den Landtag gegangen
um dem Tierschutz nun auch auf der politischen Ebene mehr Gehör zu verschaffen. Natürlich wusste ich
wie schwierig das sein würde
aber die Befürchtungen werden noch übertroffen. Selbst bei den Grünen ist das Thema trotz des dezidierten Engagements von Renate Künast nicht gerade beliebt. Wie die CSU den Tierschutz verrät
habt Ihr ja in der Leghennenabstimmung im Bundesrat erleben können. Glücklicherweise ist Renate Künast standhaft geblieben in ihrem Verbot der Käfighaltung ab 2006
aber leider ist das Problem noch lange nicht vom Tisch.
Zu allem Überfluss kommt jetzt auch noch die Torpedierung im Landtag von der SPD
und zwar auf unglaubliche Art und Weise. Heute im Plenum
anlässlich der Jahresabschlussrede
hat die SPD-Abgeordnete Frau Werner-Muggendorfer sinngemäß erklärt
dass das Thema Tierschutz und Käfighaltung ja angesichts anderer Probleme von minderer Bedeutung sei und in diesem Zusammenhang den Grünen vorgeworfen
am 27.11. einen Dringlichkeitsantrag zu diesem Thema gestellt zu haben und diesen auch noch namentlich abstimmen zu lassen!!!!!!!! Das ist ungeheuerlich und ich bitte Euch dringend
an den Fraktionsvorsitzenden Franz Maget und an Frau Werner-Muggendorfer zu schreiben
zu faxen oder zu mailen und gegen die Herabwürdigung dieses wichtigen Themas zu protestieren. Die Damen und Herren sollten endlich begreifen: Tierschutz ist immer auch Menschenschutz.
Danke Euch allen.
Eure ............”