Ein exclusives Vergnügen der besonderen Art
Die FDP hat schon Antwort erhalten

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Es liegt in der Natur der Sache und an der parlamentarischen Geschäftsordnung (§ 36 Abs 2) des Landtages Schleswig Holstein, dass Mitglieder des Landtages schneller eine Antwort erhalten als das einfache Volk. Ich bin da auch gar nicht neidisch, sondern eigentlich sehr froh, da ich dadurch Gelegenheit erhalte, meine weiteren Anfragen zu präzisieren. Aber hier zunächst die Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP.



Meine Anmerkungen:

Da werden also die Kosten für 200 Gäste - nach Abzug der Einnahmen von Wildbretverkauf, Jagdbetriebskostenbeiträgen und der Verpflegungsumlagen versteht sich - auf ca. 5.000,00 € geschätzt. Pro Teilnehmer also 25,00 € minus. Sie können sicher sein, dass ich die einzelnen Kosten noch ein bisschen hinterfragen werde. Denn mich würde interessieren, was es denn kostet, wenn die Bestandsregulierung allein durch die Forstbeamten durchgeführt wird. Die Einnahmen aus dem Wildbretverkauf sind ja wohl dieselben. Und da auch keine Verpflegungskosten anfallen, sollte es ohne Gäste eigentlich billiger werden.

Und damit das ganze noch einen wissenschaftlichen Anstrich erhält, darf die Uni Göppingen - wie schon in den Jahren zuvor - die Jagd wissenschaftlich begleiten. Auch hier hätte ich noch einige Fragen.

Es ist doch seltsam: Da hegt und pflegt man dieses Schalenwild, damit es sich reichlich vermehrt und weil es das dann erwartungsgemäß tut, muß man den Bestand durch solche Mammutjagden regulieren und gerät dann dadurch auch noch in die roten Zahlen? Ein Minusgeschäft auf Kosten der Tiere und der Steuerzahler. Warum also das Ganze? Ist da etwa doch noch Lustgewinn im Spiel und nicht nur die "professionelle Regulierung des Wildbestandes"?

Aber warten wir mal die Antwort ab, die ich erhalten werde.