Miss Bundestag und der Tierschutz
Darf man lügen?

Zurück Übersicht Weiter
Frau Wöhrl im Pelzmantel; das hätte doch was gehabt. Also mache ich mich im Internet auf die Suche. Und werde fündig. Nein, den Pelzmantel habe ich nicht gefunden, dafür aber offene Worte in einem Lifestylemagazin. Wo auch sonst. Und da ich so viel Dreistigkeit und Unverfrorenheit nicht glauben kann, frage ich bei dem Magazin nach:

Per Fax: 0921-500-180

PUNKT-Redaktion
Maximilianstraße 58/60

95444 Bayreuth

Bergheim 06.11.2005

Ihr Artikel vom 11.02.2005 "Kuschelig und Hip"
(http://www.punkt.bayreuth.de/news/135/details_11.htm)

Sehr geehrte Damen und Herren,

unter der o.a. Url habe ich folgende Passage in Ihrem Artikel gelesen:

„Gegen Pelze von Nutztieren ist nichts zu sagen“, meint Dagmar Wöhrl, CSU-Politikerin, Juristin im Bekleidungshaus ihres Mannes Hans Rudolf Wöhrl und Präsidentin des Tierschutzvereins Nürnberg- Fürth. Dennoch würden in dem Unternehmen keine echten Pelze verkauft. „Bei untervermieteten Geschäften kann es schon mal vorkommen, dass diese Marken Pelze führen. Wir bitten dann aber darum, diese Artikel aus dem Sortiment zu nehmen“, sagt Dagmar Wöhrl…“….

Grundsätzlich finde ich es ja erfreulich, wenn eine Firma darauf achtet, dass kein Echtpelz verkauft wird. Es würde mich nun interessieren, ob Sie Frau Wöhrl wörtlich zitiert haben oder ob es sich um eine Interpretation ihrer Worte durch Ihren Verlag handelt.

Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir hierzu näheres sagen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Christina Kremer

Auf diese Antwort bin ich wirklich gespannt. Dass übrigens die Wöhrl AG schon in 2004 munter Pelz verkauft hat, hat die Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. am 13.09.2004 veranlasst, eine kleine Aktion vor der Filiale in Nürnber zu veranstalten. http://www.tierrechte.de/nuernberg/bw_termine.html