Brigitte von Boch-Galhau
Auch Frau Morbe vom Verein der Katzenfreunde blieb nicht untätig
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A.Morbe
Verein der Katzenfreunde e.V.
Fri
31 Oct 2003 15:53:13 EST
Von: AnjaMorbe@aol.com
An: XXXX.Henrici@gft.com
Sehr geehrte Fr. Henrici
Fr. Schneider hat Ihre e-mail an mich weitergeleitet. Ich bin vom Verein der Katzenfreunde und war 2mal bei einem Gespräch mit dem Linslerhof-Management dabei. Fr. v. Boch hat darin bestätigt
daß sie ein Fütterungsverbot erteilt hat
um eine Vermehrung der Katzen zu verhindern. In einer Resolution der Tierärzte für Tierschutz e.V.(TVT) heißt es aber
dass "das Aushungern verwilderter Katzen zwecks Populationsminderung in höchster Form tierschutzwidrig ist". Es gibt auch keine zentrale Futterstelle. Denn gerade die Einrichtung einer Futterstelle haben wir beim letzten Gespräch
bei dem der Jagdpächter und Wildbiologe des Linslerhofes
Herr Wüst dabei war
vorgeschlagen. Er hat dies strikt abgelehnt. Wir waren der Ansicht
es sei schon allein sinnvoll eine zentrale Futterstelle einzurichten
um uns einen Überblick über die zu kastrierenden Katzen verschaffen zu können. Herr Merkel
Frau Kolles
Herr Grissmer und ich können bezeugen
daß Herr Wüst eine zentrale Futterstelle abgelehnt hat.
Mitglieder unseres Vereins und auch ich selbst haben schon einige abgemagerte Katzen gesehen.
Die Behauptung seitens des Linslerhofes
mit Tierschutzvereinen zusammmen zu arbeiten
um das Problem zu lösen ist falsch.
Vor 2 Jahren haben wir von uns aus Kontakt mit Fr. v. Boch aufgenommen
da uns empörte Anrufer informierten
daß dort Katzen erschossen würden. Fr. v.Boch reagierte äußerst agressiv
erlaubte uns aber nach mehreren geplatzten Terminen das Einfangen und Kastrieren der restlichen Katzen. Wir baten sie danach
uns zu informieren
wenn wieder neue Katzen auftauchen
damit wir sie rechtzeitig unfruchtbar machen können. Das hat sie allerdings nicht getan
sodaß jetzt angeblich über 50 Katzen dort leben.
Es kann also keine Rede von einer Kooperation mit Tierschutzvereinen sein.
Ich hoffe
daß ich ein wenig zur Klärung der Sachlage beitragen konnte.
Gruss aus Ensdorf
Anja Nedwed-Morbe