Brigitte von Boch-Galhau
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Betreff: Katzen verhungern auf dem Linsler Hof
Sehr geehrter Herr Dr. Winter
beigefügte Schreiben übersende ich Ihnen zum einen zu Ihrer Kenntnisnahme und zum anderen in der Hoffnung
dass Sie sich für den Schutz der Katzen auf dem Linsler Hof einsetzen werden. Ein Blick auf die Leserzuschriften im Saar-Echo dürfte Ihnen einen ungefähren Einblick gewähren, welche Kreise diese Sache mittlerweile gezogen hat. Hier handelt es sich jedoch nur um einen kleinen Teil der Menschen, die bereits informiert sind. Es werden täglich mehr, denn inzwischen ist die Angelegenheit auf mehreren Internet-Seiten zu finden und findet damit noch eine größere Verbreitung. Meine Kontakte zu Tierschutzorganisationen im Ausland habe ich ebenfalls aktiviert, so dass auch im Ausland mittlerweile das tierquälerische Verhalten von Frau von Boch bekannt ist. Ich habe übrigens die Dame bereits zweimal angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten. Bisher hat sie es jedoch nicht für nötig befunden zu antworten. Adel scheint halt nicht immer zu verpflichten und die Kultiviertheit,die Frau von Boch zur Schau stellt, ist wohl doch nur Fassade.
Wie ich bereits in dem Schreiben an Bürgermeister Burg angedeutet habe, ist es für den Tourismus und die Wirtschaft Ihres Landkreises sicherlich nicht zuträglich, wenn die Tierschützer zu ernsthaften Protestmaßnahmen greifen. Ich traue Ihnen genug Phantasie zu, um sich die Ausmaße solcher Proteste ausmalen zu können.
Auch kann ich Ihnen versichern, dass wir Tierschützer solange nicht aufgeben werden, wie die Angelegenheit nicht im Sinne der Tiere geregelt ist.
In der Hoffnung, dass meine Bitte nicht vergeblich ist, verbleibe ich
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kremer