Brigitte von Boch-Galhau
Happy End
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Am 26.03.2004 erhielt ich einen erfreulichen Telefonanruf von einerTierschützerin, die sich bisher auch für die Katzen auf dem Linslerhof engagiert hat. Demnach hat sich folgendes ereignet: Aufgrund der eingegangenen Strafanzeigen wurde Frau von Boch- Galhau zur Beschuldigtenvernehmung auf die dortige Polizeiwache geladen. Dort hat sie dann angegeben, dass es eine zentrale Futterstelle auf dem Linslerhof gibt, auf der die Katzen auch regelmäßig gefüttert werden. Im Anschluß an diesen Termin ist der zuständige Polizeibeamte mit Frau von Boch- Galhau direkt zum Linslerhof gefahren, um sich von der Richtigkeit der Angaben von Frau von Boch- Galhau zu überzeugen. Und tatsächlich: diese Futterstelle existiert. Sie befindet sich in einer Scheune
in der auch Heu gelagert wird. Viele gemütliche warme Plätzchen für Katzen also. Seit wann dies jedoch der Fall ist und wie viele Katzen nun tatsächlich dort gefüttert werden, ist jedoch nach wie vor unklar.
Dies ist jedoch auch nicht mehr so wichtig. Viel wichtiger ist, dass Frau von Boch - Galhau Bereitschaft signalisiert hat, mit der o.a. Tierschützerin zusammen zu arbeiten und sich an den Kosten der Kastration und weiteren Pflege der Katzen zu beteiligen. Ebenso ist inzwischen auch die Gemeinde Überherrn bereit
ein geeignetes Grundstück zur Verfügung zu stellen, damit die Möglichkeit besteht, dort ein Katzenhaus zu errichten, wo die Katzen gefüttert und überwacht werden können. Dies soll allerdings erst dann geschehen
wenn feststeht, wie viele Katzen tatsächlich auf dem Linslerhof leben und ob die Population dort zu groß ist. In diesem Fall sollen einige Katzen umgesiedelt werden.
Alles in allem mal ein erfreuliches Ergebnis. Bliebe nur die Frage offen: Hätte das nicht schon alles viel früher ohne diesen großen Aufwand geschehen können?