Das gesammelte Schweigen einer Weinbergschneckenzüchterin
Frau Merkle ist unwillig und schweigt

Zurück Übersicht Weiter
Man sieht es ja schon mal häufiger, dass Hund und Herrchen sich mit der Zeit ähnlich sehen. Mag sein, dass Frau Merkle sich an das Tempo ihrer Schnecken angelichen hat und dewegen noch keine Zeit hatte zu antworten. Deswegen erinnere ich sie noch einmal.

Per Fax: (0)7308 924734

Frau
Monika Merkle
Hallstattweg 2

89278 Nersingen

Bergheim 23.07.2006

Töten von lebenden Weinbergschnecken durch kochendes Wasser

Sehr geehrte Frau Merkle,

am 02.07.2006 hatte ich Sie um Darstellung Ihrer Ansicht gebeten, warum das Töten der Schnecken in kochendem Wasser Ihrer Ansicht nach keine Tierquälerei ist. Für den Fall, dass Sie mein erwähn-tes Schreiben nicht mehr vorliegen haben, füge ich es nochmals bei.

Leider haben Sie bisher noch nicht geantwortet und deshalb möchte ich Sie nochmals daran erinnern. Ich möchte hinzufügen, dass es auch interessant wäre zu erfahren, ob Sie die Schnecken einzeln in das kochende Wasser werfen, so dass zumindest die Temperatur konstant auf 100° bleibt oder ob Sie die Schnecken in größeren Mengen ins Wasser werfen. Nach den Gesetzen der Physik würde sich die Wassertemperatur natürlich sofort beträchtlich senken, was zur Folge hätte, dass die Schnecken bei lebendigem Leib so langsam zu Tode gekocht werden.

In der Hoffnung, dass es Ihnen doch noch möglich ist zu antworten, verbleibe ich

Mit freundlichen Grüßen
Christina Kremer