Gerhard Schwab vom Bund Naturschutz
Da Herr Mergner meine Fragen nicht konkret beantwortet
frage
ich den Vorstand
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Von: Christina Kremer [c@documentmanager.de]
Gesendet: Dienstag
14. Oktober 2003
An: hubert.weiger@bund-naturschutz.de;
doris.tropper@fen.net.de;
sebastian.schoenauer@bund-naturschutz.de;
hubert.weinzierl@bund-naturschutz.de;
w.berner@umsetzungsberatung.de;
stefan@fischerlaender.de;
g.krell@neusob.de; poser@bund-coburg.de;
peter.rottner@bund-naturschutz.de;
Wolfgang.Rapp.wr1@web.de
Cc: richard.mergner@bund-naturschutz.de
Betreff: Biberessen des Herrn Schwab
Sehr geehrter Herr Professor Dr. Weiger
sicher erinnern Sie sich noch an meine Anfrage bzgl. des Artikels in der Süddeutschen
die darüber berichtet hatte
dass Herr Schwab die Biber
die er eigentlich in Ihrem Auftrag schützen sollte
so ab und zu mal als Delikatesse verspeist. Die Beantwortung meiner Anfrage haben Sie dann offensichtlich an Herrn Mergner delegiert
was aus meiner Sicht nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt hat. Herr Mergner hat mir nämlich meine Fragen in einer sehr ausweichenden und nebulösen Weise beantwortet
die meinem Bedürfnis nach präzisen Darstellungen und Antworten nicht im mindesten nachgekommen ist. Und weil dem so ist
hatte ich Herrn Mergner mit Schreiben vom 25.09.2003 nochmals um detailliertere und vor allem bestimmtere Angaben gebeten (ist als Anlage beigefügt). Nachdem ich von ihm keine weitere Antwort erhalten habe
hatte ich am 06.10.2003 nochmals an die Beantwortung erinnert. Auch dieses Schreiben blieb von Herrn Mergner bisher unbeantwortet. Dies läßt eigentlich nur den Schluß zu
dass er entweder nicht kann oder nicht will. Beide Varianten sind für Ihren Verband gleichermaßen beschämend und werfen nicht gerade ein positives Licht auf ihn und seine Mitglieder. Nun gehe ich aber mal davon aus
dass es aber doch noch jemandem in Ihrem Verband gibt
der sowohl über die nötige Kompetenz als auch über die Bereitschaft verfügt
meine Fragen in der von mir gewünschten Genauigkeit zu beantworten. Zu Erleichterung und zum besseren Verständnis liste ich meine Fragen nochmals auf:
1. Wieviele Biber hat Herr Schwab während seiner Tätigkeit bei Ihnen geschossen?
2. Weshalb wurden die Biber getötet?
3. Was ist mit den Kadavern geschehen?
4. Hat Herr Schwab diese oder andere Biber gegessen?
5. Welche konkreten Maßnahmen haben Sie getroffen
um in Zukunft derartige "Verwertungen" auszuschließen und/oder zu verhindern?
6. Ist Herr Schwab noch für Sie tätig?
Wie Sie sehen
Herr Professor Dr. Weiger
habe ich meine Fragen bewusst einfach gehalten
so dass es doch wohl nicht allzu schwer sein dürfte
sie zu beantworten. In diesem Zusammenhang möchte ich jedoch noch darauf hinweisen
dass nicht nur ich den Vorgang mit Interesse verfolgt habe. Es kommt jetzt ausschließlich auf Ihren Verband an
inwieweit Sie sich Ihre Glaubwürdigkeit erhalten können. Denn sollte ich auf meine direkten Fragen keine genauso direkte Antwort erhalten
muß ich davon ausgehen
dass Sie an einer Aufklärung der Öffentlichkeit über diesen Vorfall nicht interessiert sind. Und dies ließe natürlich nur weitere Schlußfolgerungen zu
die nicht im Interesse Ihres Verbandes liegen können.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kremer