Gerhard Schwab vom Bund Naturschutz
Ich bleibe aber hartnäckig

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An: Richard Mergner
Betreff: AW: Ihr mail vom 14.10. Biberessen des Herrn Schwab

Sehr geehrter Herr Mergner

entschuldigen Sie die etwas verspätete Antwort aber ich war in den letzten Tagen beruflich sehr eingespannt so dass für private Dinge wenig Zeit blieb.

Um nun auf Ihr Anliegen zurück zukommen: Meine Adresse finden Sie in dem Impressum meiner HP www.fueralletiere.de. Mit einer Funktion - außer der einer interessierten Tierschützerin und eines Mitgliedes im Verein Tierversuchsgegner Pulheim e.V. kann ich nicht dienen.

Was nun den Dialog über das Bibermanagement angeht so bin ich zwar nicht grundsätzlich abgeneigt denselben zu führen und möchte auch an dieser Stelle anmerken dass ich Ihre Bemühungen um die Biber zu würdigen und zu schätzen weiß aber eigentlich wäre ich zuförderst an der immer noch ausstehenden konkreten Beantwortung meiner Fragen und der Aufklärung der Vorkommniusse umHerrn Schwab interessiert.

Bis jetzt haben Sie diese Fragen nämlich nicht beantwortet sondern sind ihnen großräumig und mit viel Mühe und Energie ausgewichen. Ich habe nämlich nicht danach gefragt wer für die Tötung der Biber zuständig ist das wusste ich nämlich schon sondern ich habe gefragt wieviel Biber Herr Schwab während seiner Tätigkeit bei Ihnen geschossen hat.

Ich wollte auch nicht wissen wann Biber generell getötet werden dürfen sondern ich hatte konrekt nach dem Tötungsgrund der Biber gefragt die von Herrn Schwab getötet wurden.

Und ich hatte nicht nach der allgemeinen Verwendung der Kadaver sondern speziell nach derjenigen der von Herrn Schwab getöteten Biber gefragt.

Ich wollte auch nicht wissen ob die Bezirksregierungen die "Verwertung" der Kadaver bisher geregelt hatten- soviel Weitsicht sollte man von Behörden nicht erwarten - oder ob Ihr Landesgeschäftsführer es untersagt hat Biber zu essen sondern ich wollte wissen ob Herr Schwab nun welche gegessen hat oder nicht.

Und auch meine Frage nach den Präventivmaßnahmen zur zukünftigen Vermeidung solcher Vorkommnisse ist nicht abschließend beantwortet. Das Verbot Ihres Landesgeschäftsführer allein dürfte nicht ausreichend sein.

Und last not least hätte es mich dann noch interessiert ob Herr Schwab noch für Ihre Organisation tätig ist oder nicht.

Diese Fragen sind bis zum heutigen Tage unbeantwortet. Und da frage ich mich natürlich warum Sie die konreten Antworten mit solcher Vehemenz vermeiden. Wenn Sie nicht wollen dass ich mir meine Fragen selbst beantworte - und meine Antworten gefallen den wenigsten - dann wäre jetzt Gelegenheit endlich auf den Punkt zu kommen.

Hier noch einmal meine Fragen in komprimierter Form:

1. Wieviele Biber hat Herr Schwab während seiner Tätigkeit bei Ihnen geschossen?
2. Weshalb wurden die Biber getötet?
3. Was ist mit den Kadavern geschehen?
4. Hat Herr Schwab diese oder andere Biber gegessen?
5. Welche konkreten Maßnahmen haben Sie getroffen um in Zukunft derartige "Verwertungen" auszuschließen und/oder zu verhindern?
6. Ist Herr Schwab noch für Sie tätig?

Mit freundlichen Grüßen
Christina Kremer