Mittelalter in Solingen
Ein dickes Lob an die Stadt Dortmund
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Die Antwort der Generalstaatsanwaltschaft hat mir natürlich keine Ruhe gelassen und so habe ich noch ein bisschen im Internet gestöbert und dann noch ein bisschen hier und da rumgefragt und dann bin ich fündig geworden. Das Ergebnis der Suche ist eine Anhörung des Ordnungsamtes der Stadt Dortmund, die diese in einem ähnlich gelagerten Fall durchgeführt hat. Dem Engagement und der Tierliebe des Ordnungsamtsleiters, Herrn Ortwin Schäfer, sei dank, hat diese Anhörung dazu geführt, dass das Gänseköppen jetzt mit einer Attrappe durchgeführt wird. Der Argumentation in dieser Anhörung ist eigentlich nichts hinzuzufügen und könnte so direkt als Muster für andere Ordnungsämter übernommen werden. Aus Gründen des Datenschutzes sind die personenbezogenen Daten von mir unkenntlich gemacht worden.
Hier nun das Anhörungsschreiben:

Anmerkung:
Es versteht sich von selbst, dass die Stadt Solingen dieses Anhörungsschreiben von mir unter die Nase gerieben bekommen hat..
Herrn
Oberbürgermeister
Franz Haug
Cronenberger Str. 59/61
42651 Solingen
Bergheim
01.02.2006
Ermittlungsverfahren gegen den Verein Hahneköppen Ruck Zuck e.V.
mein Schreiben vom 29.01.2006
Sehr geehrter Herr Haug,
im Nachgang zu meinem o.a. Schreiben übersende ich Ihnen zur Kenntnisnahme ein Anhörungsschreiben des Ordnungsamtes der Stadt Dortmund, das dieses in ähnlicher Sache verfasst hat. Der Argumentation dieser Anhörung ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht dem Umstand, dass durch die Gewaltverherrlichung, die diesen Veranstaltungen innewohnt, die Hemmschwelle zur Gewaltbereitschaft bei Kindern herabgesetzt werden kann und es eine wissenschaftlich belegte Tatsache ist, dass die meisten Kinderschänder früher Tiere gequält haben. Sozusagen als Vorübung. .
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Nach dem Anhörungsverfahren ist es übrigens nicht zu einem Verwaltungsgerichtsverfahren gekommen. Der betreffende Verein war einsichtig und köpft jetzt nur noch Attrappen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Christina Kremer