Mittelalter in Solingen
zwei Antworten - doch ein Unterschied wie Tag und Nacht
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Es gibt bereits die ersten Reaktionen auf mein Schreiben an die Hahneköppervereine.
Hier nun das erste Schreiben. Der Text steht ganz unten auf der Seite. Herr Eicker hält offenbar nichts von einem gepflegten Schreibstil.

Selbstverständlich ist Herr Eicker noch Mitglied. Da hatte ich auch gar nichts anderes erwartet, schon gar nicht mit dieser Einstellung. Von Unrechtsbewußtsein keine Spur; statt dessen regt er sich über mein "unverschämtes" Schreiben auf. Na, da will ich doch hoffen, das er mein zweites "unverschämtes" Schreiben ebenfalls an den neuen Vorstand weiterleitet. Das spart mir Papier und Porto.
Hier nun das andere Schreiben:

Es gibt also doch noch Leute in Solingen mit Herz. Bedauerlich, dass dieser Verein dann doch noch mein zweites Schreiben erhalten hat. Ich habe deshalb gleich meine Antwort am 27.05.2006 hinterher geschickt:
"Sehr geehrter Herr Kintzen,
ich bedanke mich recht herzlich für Ihr o.a. Schreiben und möchte Sie bitten, mein Schreiben vom 25.05.2006 als gegenstandslos zu betrachten. Ihr Schreiben und mein letztes haben sich überschnitten.
Ich bin froh, dass Sie eine tierfreundliche und ethisch einwandfreie Form gefunden haben, um Ihren König auszumachen. Gleichzeitig bedauere ich, dass nicht auch die anderen Hahneköppervereine zu der gleichen Einsicht gelangen. Es ist für mich unbegreiflich, wie man an einer so barbarischen Gewohnheit festhalten kann, die das Leben unserer Mitgeschöpfen so wenig achtet. Wie soll es möglich sei, unseren Kindern Achtung und Respekt vor der Schöpfung beizubringen, wenn die Erwachsenen das Gegenteil vorleben? Kinder lernen durch das Beispiel, im Guten wie im Schlechten. Den „köppenden“ Vereinen und auch der Stadt Solingen ist das aber offensichtlich egal.
Um so mehr freue ich mich, dass Sie nicht nur von dem Hahneköppen Abstand genommen haben, sondern als Verein auch nicht mehr an solchen Veranstaltungen teilnehmen. Ich hoffe, dass dies nicht nur für Ihren Verein als solchen, sondern auch für Ihre einzelnen Mitglieder gilt.
Auf jeden Fall freue ich mich, dass es noch Menschen in Solingen gibt, denen das Leben eines Tieres noch etwas wert ist.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Kremer"