Mittelalter in Solingen
Eine ganz neue Interpretation des Schreibens des RP
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Das ist ja was ganz neues: Da hat der Regierungspräsident Düsseldorf doch das Hahneköppen erlaubt und nicht in Frage gestellt. Da muß mir doch glatt was entgangen sein; wahrscheinlicher ist jedoch, dass hier der Wunsch der Vater des Gedanken war und Herr Mahler massiv an Realitätsverlust leidet. Da muß er wohl bei diesem Gespräch mit dem RP geistig ziemlich abwesend gewesen sein. Kann ja mal vorkommen.
Und jetzt kommt auch noch die Ausrede, die ich schon so lange erwartet hatte. Von wegen Volksbelustigung. Wer denkt denn an solch schlimme Dinge? Nein, die bittere Not hat sie getrieben, die Hungersnot sozusagen. Denn im Anschluß an das Spektakel wurde der Hahn in gemütlicher Runde verspeist. Wohlgemerkt: ein ganzer Hahn für den gesamten Verein. Zwei, drei Bissen sind da bestimmt für jeden abgefallen. Ganz bestimmt. Und schon ist alles in schönster Ordnung, weil - jetzt haben wir ja einen vernünftigen Grund für die Entwürdigung des Tieres gefunden. Und alles ist gut.
Mit einem hat Herr Mahler recht: ich unterstelle einer ganzen Region barbarisches Handeln und ich unterstelle es nicht nur, ich sage: es ist barbarisch und sonst nichts.
Nur eines habe ich nicht so recht verstanden, und zwar das mit den "vielen Tierquälereien in meinem und seinem Umfeld. Um das meinige kümmere ich mich schon- er aber offensichtlich nicht um das seinige: Oder ist das etwa als Geständnis des Herrn Mahler aufzufassen? Er wird doch nicht etwa...?
Tut mir leid, aber wir werden es nie erfahren, denn ich soll ihn ja nicht mehr belästigen. Und das werde ich selbstverständlich auch nicht tun. Er hat in dem Verein ja sowieso nichts mehr zu sagen, da seine Mitgliedschaft dort beendet ist.
Hier nun sein so verständnisvollesSchreiben und auch gleich noch die Pressemitteilung über den Termin des nächsten Hahneköppens:
