Die Karstadtlüge
Meine Erinnerung an Madeleine
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Madeleine war wohl dann so geschockt
dass es zunächst einer Erinnerung am 10.08.2003 bedurfte
bevor die Herrschaften sich wieder rührten. Hier nun mein Erinnerungsschreiben:
Sehr geehrte Damen und Herren
am 27.07.2003 hatte ich Sie mit der Tatsache konfrontiert
dass Karstadt Quelle AG in seiner Pres-seerklärung sich von dem Verkauf von Echtpelzen distanziert hat
Sie als Tochterfirma aber immer noch weiter munter Pelze verkaufen. Da Sie es bisher nicht für nötig befunden haben
hierzu Stellung zu nehmen
erinnere ich Sie hiermit an die Angelegenheit und gebe Ihnen hiermit eine letzte Gelegenheit
Ihre Version des Sachverhaltes darzustellen. Ich gehe davon aus
dass Ihnen dies bis zum 20.08.2003 möglich sein dürfte. Andernfalls werte ich Ihr Schweigen als Zustimmung und Bestätigung meiner Darstellung und werde die Angelegenheit mit einem entsprechenden Kommentar auf meiner HP veröffentlichen; Rubrik Schweinereien von Handel und Industrie. Ich möchte Ihnen hier an dieser Stelle versichern
dass ich zu einer größeren Gruppe von Tierschützern gehöre
von denen jeder einzelne ebenfalls eine Hompage unterhält
deren tägliche Zugriffe teilweise vierstellig sind. Welchen Potenzierungseffekt dies hat
brauche ich Ihnen wohl nicht vorzurechnen. Dies dürfte Ihrem Image nicht besonders zuträglich sein.
Ich habe auch die Karstadt Quelle AG zu einer entsprechenden Stellungnahme aufgefordert und keinerlei Hemmungen
den Konzern öffentlich der Lüge und der Heuchelei zu bezichtigen. Dies dürfte dem Vorstand nicht gefallen.
Immer noch extrem ungehalten
Christina Kremer