Die Karstadtlüge
Karstadt lügt immer noch
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Anlaß meines unten stehenden Schreibens war die Bitte einer Tierschützerin, dass ich ebenfalls einen Protestbrief an das Versandhaus Peter Hahn schreiben sollte, weil dort immer noch Echtpelz verkauft würde. Nun gehört aber dieses Versandhaus genau wie Madeleine immer noch zum Karstadt Quelle Konzern. Und dort hatte man ja nun versprochen, keinen Echtpelz mehr zu verkaufen. Wenn es um den Profit geht, sind aber offenbar alle Versprechen nicht das Papier wert, auf dem sie stehen. Zwar wird in den Kaufhausfilialen kein Echtpelz mehr verkauft (bis auf zwei kleine "Versehen"), aber dafür umso mehr über den Versandhandel. Das ist eine bequeme und offenbar profitable Möglichkeit, sich doch noch ein Hintertürchen aufzuhalten. Diesen Wortbruch wolle ich zumindest nicht kommentarlos hinnehmen. Und deshalb erhält der Verantwortliche für den Versandhandel auch einen Brief von mir:
Per Fax: 0201 / 727 - 5216
Herrn
Marc Sommer
KarstadtQuelle AG
Konzernzentrale
Theodor-Althoff-Straße 2
D-45133 Essen
Karstadt Quelle lügt immer noch
Echtpelzverkauf über Ihren Versandhandel Peter Hahn und Madeleine
Sehr geehrter Herr Sommer,
seit 09/2002 steht Karstadt-Quelle auf meiner Homepage mit der Überschrift „Die große Karstadtlüge“. Und so wie es aussieht, wird das auch noch lange Zeit so bleiben. Denn entgegen Ihren Versprechungen hat sich an der Verkaufspolitik Ihres Konzerns hinsichtlich von Echtpelzen nur marginal etwas geändert. Oh, sicher, Sie haben aus Ihren Warenhäusern sämtliche Bekleidung mit Echtpelz entfernt und der echte Waschbärkragen in einem Ihrer verpachteten Shops in der Filiale Köln und die netten Bambis mit Echtfell, die dort letztes Jahr zur Weihnachtszeit verkauft wurden, waren sicherlich „nur ein Versehen“. Beides wurde ja auch nach meiner Reklamation unverzüglich entfernt. Aber der Echtpelzverkauf Ihres Versandhandels „Peter Hahn“, „Madeleine“ und vermutlich „Elegance“ sind es nicht. Alle drei Versandhäuser gehören zum Karstadt-Quelle Konzern und sind demnach auch an Ihre Zusage gebunden. Falls Sie sich daran nicht mehr erinnern sollten und nicht wissen, in welchen Unterlagen Sie nachschauen sollen:
unter
Karstadt gelobt Besserung können Sie es noch einmal nachlesen.
Dass Ihr Konzern durch solche Vorkommnisse nicht gerade an Glaubwürdigkeit gewinnt, hatte ich ja schon zur Genüge festgestellt. Dass Sie jetzt Kunden verlieren werden und wieder auf die schwarze Liste der Tierschützer mit allen damit verbundenen Kon-sequenzen gelangt sind, dürfte Ihnen ebenfalls klar sein.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Christina Kremer
Herr Sommer hat übrigens noch nicht geantwortet.